Turniersieg auf Schalke

Strahlende SiegerStrahlende Sieger

Mit Siegen über den FC Bayern (1:0) und den VfB Stuttgart (3:0) holt sich der Hamburger Sport-Verein den ersten Titel in diesem Jahr. Zwar darf das Vorbereitungsturnier auf Schalke nicht zu hoch gewertet werden, dennoch ist es ein kleiner Erfolg sich gegen solch renomierte Vereine durchsetzen zu können.

Sommerpause

Wahnsinns-Finale: HSV nach 3:2-Sieg in Frankfurt in der Europa League

Hamburg - Was für eine Spannung! Der Hamburger SV hat sich durch einen Treffer von Piotr Trochowski in der Nachspiel für die Europa-League qualifiziert. Die Mannschaft von Martin Jol siegte in der mit 51.500 Zuschauern ausverkauften Commerzbank Arena gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2 (0:1). Kapitän David Jarolim hatte die Rothosen in der 22. Minute mit 1:0 in Führung gebracht. Ivica Olic traf für den HSV nach dem Seitenwechsel zum 2:0 (58.). Die Gastgeber kammen in nur zwei Minuten zurück in die Partie. Erst war Meier in der 61. Minute zum 1:2-Anschluss erfolgreich, zwei Minuten später erzielte Caio den 2:2-Ausgleich. Als alle schon mit dem Schlusspfiff rechneten, legte Pitroipa den Ball im Strafraum auf Trochowski quer und der Nationalspieler erzielte den umjubelten Treffer zur Europa League.

 

Auch in der Commerzbank Arena mussten gleich mehrere HSV-Profis passen. Am Freitag beim Abschlusstraining verletzten sich Albert Streit (Bluterguss in der Wade) und Thimothee Atouba (Leistenzerrung). Zudem fehlte Marcell Jansen (Grippe) sowie Alex Silva (Muskelfaserriss) und Bastian Reinhardt (Aufbautraining). Romeo Castelen stand hingegen nach 16 Monaten zum ersten Mal wieder im Kader. Die Eintracht vermisste vor allem Liberopoulos in der Sturmzentrale. Die Partie begann mit engagierten Gastgebern. Alex Meier (12.) und Michael Fink (15.) prüften Frank Rost.

Doch die Hamburger zeigten sich eiskalt. Jonathan Pitroipa legte den Ball für David Jarolim ab und der Tscheche knallte die Kugel unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Ivica Olic hätte sogar auf 2:0 erhöhen können (29.). Ein Zwei-Tore-Vorsprung für die Rothosen wäre jedoch zu diesem Zeitpunkt ein wenig schmeichelhaft gewesen. Dennoch war es die Jol-Elf die weiterhin mehr vom Spiel hatte. Folgerichtig bekam Paolo Guerrero vor dem Wechsel noch eine gute Möglichkeit (40.). Bis auf die Einwechslung von Ioannis Amanatidis passierte zu Beginn der zweiten Hälfte rein gar nichts. Und dann ging es Schlag auf Schlag!

Olic erzielte nach schöner Demel-Flanke die 2:0-Führung. Dass quasi zeitgleich Mönchengladbach mit 1:0 gegen Dortmund in Führung ging, passte wunderbar. Doch dann erlaubten sich die Hamburger eine mehr als schmerzliche Pause. Durch einen Doppelschlag (Meier und Caio) war Frankfurt plötzlich wieder in der Partie. Dass "Kuba" quasi wieder zeitgleich für den BVB zum Ausgleich traf - unfassbar! Somit war die Elf von Jürgen Klopp in der Europa League.

Die Ausgangslage für die Schlussphase war somit klar. Die Hamburger mussten unbedingt einen Treffer erzielen und hoffen, dass im Borussia Park nichts mehr passieren würde. Doch zunächst war es die Eintracht, die durch den nun vorhandenen Raum immer wieder mit Kontern vor das Gehäuse von Rost kam. Martin Jol musste reagieren und brachte Piotr Trochowski. Der erste Schussversuch vom Nationalspieler ging jedoch über das Tor (84.). Auf der anderen Seite rettete Joris Mathijsen in höchster Not vor dem bereit stehenden Meier.

 

 

Dann hatten alle HSVer den Torschrei auf den Lippen. Ein überragender Angriff wurde von Jonathan Pitroipa mit einem satten Schuss abgeschlossen. Doch Markus Pröll hielt die Kugel überragend (89.). Als alles auf ein ganz bitteres Ende hinauslief, kam Trochowski. "Troche" bekam den Ball am Strafraumeck, legte ihn sich noch kurz vor und drosch den Ball zum 3:2 ins Tor! Es sollte der Schuss nach Europa sein, denn wiederum quasi zeitgleich war im Borussia Park Schluss. Der HSV ist Fünfter und spielt auch in der kommenden Saison international!

Auswärtssieg beiden Knappen

AuswärtssiegAuswärtssieg

Nach der Hölle kam die Halle. Und wieder war es Guerrero der mit einem Doppelpack (70. und 74. Min.) den Sieg auf Schalke sicherte. Der HSV rückt auf nur einen Punkt an den Tabellführer ran.

 

So wurde gespielt:

 

FC Schalke 04: Neuer - Rafinha, Höwedes, Krstajic, Kobiashvili (78.Pander) - Jones - Westermann - Rakitic (60.Altintop) - Farfan, Sanchez, Kuranyi

 

Hamburger SV: Rost - Demel (52.Boateng), Gravgaard, Mathijsen, Aogo - Tavares, Alex Silva (40.Benjamin) - Jarolim, Pitroipa, Jansen - Guerrero

 

Tore: 0:1 Guerrero (70.), 0:2 Guerrero (74.), 1:2 Farfan (80.)

 

Zuschauer: 61.000

 

Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)

 

Gelbe Karten: Farfan, Jones / Aogo, Rost

 

Gelb-Rote Karte: - / -

 

Rote Karte: - / -

 

Nun ist erstaml Länderspielpause, bevor am 04.04. der Herbstmeister aus Sinsheim zu Gast ist

HSV siegt im Klassiker gegen Bayern

Nie Nummer 1 ist der große HSVNie Nummer 1 ist der große HSV

Der Hamburger SV ist mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol besiegte am Freitagabend in der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften HSH Nordbank Arena den FC Bayern München mit 1:0 (1:0). Mladen Petric war mit seinem Kopfballtreffer in der 44. Minute der gefeierte Mann auf Seiten der Gastgeber. Die Rothosen waren die aktivere Mannschaft, hatten in den Schlussminuten aber Glück, als Jerome Boateng und Frank Rost auf der Linie klären konnten.

Ein Heimsieg als Weihnachtsgeschenk

HSV - FrankfurtHSV - Frankfurt

im letzten Spiel der Hinrunde war die Eintracht aus Frankfurt zu Gast. Am Ende stand es 1:0 für Hamburg und wer hat das Tor geschossen? Natürlich wieder einmal Petric.

Sieger im Nordduell

Nummer 1 im NordenNummer 1 im Norden

Der Hamburger SV hat das 89. Nordderby gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol siegte am Sonntag gegen Werder Bremen mit 2:1 (1:1). Paolo Guerrero hatte sein Team vor 56.121 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena nach einem Freistoß mit 1:0 in Führung gebracht (6.). Werder-Spielmacher Diego glich die Führung in der 24. Minute mit einem direkten Freistoß aus. Ivica Olic war mit einem Treffer der Marke "Tor des Monats" in der 74. Minute der gefeierte Mann des Nord-Derbys.

 

08.11.2008

Heimnimbus gewahrt - 2:1-Erfolg gegen den BVB

Hamburg - Der Hamburger SV bleibt auch im sechsten Heimspiel der Bundesliga-Saison 2008/09 ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol besiegte in der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften HSH Nordbank Arena Borussia Dortmund mit 2:1 (2:0). Mladen Petric hatte die Gastgeber per Kopf in Führung gebracht (09.). Ivica Olic erhöhte in der 33. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste durch Hajnal zum 1:2-Anschlusstreffer, doch zum Ausgleich reichte es für die Mannschaft von Jürgen Klopp nicht mehr. Martin Jol baute seine Mannschaft nach der 0:3-Niederlage bei Hannover 96 auf zwei Positionen um. Für den am Oberschenkel verletzten Guy Demel rückte Jerome Boateng rechts in die Viererkette. Paolo Guerrero nahm zunächst auf der Bank Platz. Jol baute die Offensive um und brachte Collin Benjamin im defensiven Mittelfeld. Die Rothosen wollten in der heimischen HSH Nordbank Arena auch im sechsten Heimspiel ohne Niederlage bleiben. Der BVB war bis vor der Partie in Hamburg sechs Spiele ungeschlagen. Diese Serie wollte die Jol-Elf durchbrechen und begann mit druckvollem Spiel.
Die erste Möglichkeit hatte in der siebten Minute der Ex-Dortmunder Mladen Petric per Freistoß, doch der Schütze rutschte aus und der Ball ging unter höhnischem Applaus der BVB-Fans ins Seitenaus. Das Lachen verging den Anhängern der Schwarz-Gelben nur zwei Minuten später. Nach einem Eckball von Piotr Trochowski ging BVB-Abwehrspieler Robert Kovac nicht zum Kopfball und Petric verwandelte per Bogenlampe ins lange Eck. Die Gäste zeigten sich aber keineswegs geschockt vom Rückstand und zeigten ein sicheres Kombinationsspiel im Mittelfeld. In der 23. Minute folgerichtig dann auch die erste gute Chance. Neven Subotic konnte völlig frei aus gut 20 Metern abziehen, doch Torhüter Frank Rost konnte das Leder mit den Fingerspitzen an die Latte lenken.

 

Der BVB in der Folge weiter druckvoll, der HSV aber mit dem zweiten Treffer. Einen langen Pass von Joris Mathjisen verlängerte Petric an der Mittellinie per Kopf auf Ivica Olic und der machte sich völlig frei auf dem Weg in Richtung Roman Weidenfeller. Der Kroate umkurvte den Keeper der Dortmunder ohne Probleme und schob zum 2:0 in die Maschen. Die Stimmung in der ausverkauften HSH Nordbank Arena war bestens. Zumal Trochowski schon kurz zuvor einen direkten Freistoß an den Pfosten bugsierte. Es fehlten nur Zentimeter zum Treffer.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff musste die Jol-Elf jedoch schlucken. Der eingewechselte Diego Klimowicz köpfte eine Rechtsflanke scharf auf Rost, den Abpraller musste Tamas Hajnal nur noch über die Linie drücken (48.). Und ab diesem, frühen Zeitpunkt mussten die Rothosen sehr viel Defensivarbeit verrichten. Zu viel Arbeit. Es fehlten die Anspielstationen, das Geschehen spielte sich fast nur noch vor dem Tor von Rost ab. Nach 60 Minuten hatten die Gäste bereits zwölf Mal aufs Gehäuse geschossen. Den besten Versuch hatte dabei Hajnal. Die Kugel flog ganz knapp vorbei (69.).

Bei diesem Schuss wäre der HSV-Keeper chancenlos gewesen, den Kopfball von Klimowicz (82.) lenkte Rost super über die Latte. Möglichkeiten auf der Gegenseite gab es nur ganz selten. Das Kroaten-Duo Petric (67.) und Olic (74.) scheiterte nur knapp. Richtig hitzig wurde es, als der 2:1-Sieg schon feststand. Die Borussen waren mit Entscheidungen vom Unparteiischen nicht einverstanden, Robert Kovac ärgerte sich zu lautstark. Der Innenverteidiger kassierte nach dem Schlusspfiff die Rote Karte. Die HSV-Fans feierten zu dem Zeitpunkt die wichtige drei Punkte

 

Auswärtsniederlage

Klare Niederlage !!!Klare Niederlage !!!

Diesmal fasse ich mich kurz.

3 : 0 Verloren schnell abhaken und gegen Dortmund gewinnen.

 

 

Heimsieg gegen Stuttgart

Der Hamburger SV hat am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol setzte sich am Mittwochabend vor 50.037 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena mit 2:0 (1:0) gegen den VfB Stuttgart durch. Piotr Trochowski brachte die Rothosen in der 17. Spielminute per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. In der zweiten Hälfte sorgte Abwehrspieler Joris Mathijsen per Seitfallzieher und der Mithilfe von VfB-Angreifer Mario Gomez in der 74. Minute für das 2:0 und damit für die endgültige Entscheidung.

 

HSV - SchalkeHSV - Schalke

Das Spiel endete 1 zu 1.

 

Petric trifft erneut zum HSV-Sieg

Hamburg - Der Hamburger SV hat am Samstag (27.09.08) gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol setzte sich in der mit 57.000 Zuschauern ausverkauften HSH Nordbank Arena mit 1:0 (1:0) gegen die Gäste durch. Mladen Petric erzielte nach einem Freistoß von Thiago Neves in der 11. Minute den goldenen Treffer der Partie. Die Rothosen kontrollierten gegen sehr defensiv agierende Gäste über die gesamte Spielzeit die Begegnung, ließen aber gerade in der zweiten Hälfte einige gute Möglichkeiten zu weiteren Treffern aus.

Martin Jol baute seine Mannschaft im Vergleich zum DFB-Pokalspiel am vergangenen Mittwoch (24.09.08) gegen den VfL Bochum (2:0) auf zwei Positionen um. Thiago Neves und Ivica Olic standen in der Startelf. Für die zwei Neuen nahmen Piotr Trochowski und Paolo Guerrero zum ersten Mal in dieser Saison auf der Bank Platz. Das Sturmduo bildeten Olic und der Doppeltorschütze vom Mittwoch, Mladen Petric. Nicht im Kader standen Romeo Castelen (Knie-OP), Maxim Choupo-Moting (Aufbautraining) sowie Tunay Torun, Dennis Aogo, Vadis Odjidja-Ofoe, Anton Putsilo und Änis Ben-Hatira (alle nicht berücksichtigt). Borussia-Coach Jos Luhukay hingegen hatte alle Mann an Bord und damit die ganz große Auswahl. Er entschied sich für eine defensive Ausrichtung und ließ Marko Marin und Oliver Neuville zu Spielbeginn auf der Bank.

Gladbach igelte sich von Beginn an mit zwei Viererketten in der eigenen Hälfte ein und lauerte auf Konter. So war es für die HSV-Offensive schwer, gefährliche Szenen zu entwickeln. Demenstsprechend fiel die HSV-Führung durch eine Standardsituation (11.). Thiago Neves brachte den Ball von der linken Seite in die Mitte, vor dem Tor stahl sich Mladen Petric von seinem Gegenspieler weg und brauchte aus kurzer Distanz nur noch einzunicken - die wichtige Führung für die Rothosen. Der HSV blieb in der Folgezeit bestimmend und hätte in der 22. Minute auf 2:0 erhöhen können, doch Olic versprang der Ball auf seinem einsamen Weg in Richtig Gladbacher Tor, so dass es mit einer knappen, aber verdienten 1:0-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Der HSV diktierte mit der Führung im Rücken das Spiel, ohne zwingend auf das zweite Tor zu spielen. Schließlich waren die Gäste gefordert, die sich gegen die defensiv gut stehenden Rothosen jedoch nicht in Szene setzen konnten. So resultierte der erste Gladbacher Torschuss des Spiels aus der 55. Minute, Coulibaly zielte daneben. Erst in den Schlussminuten, als die Gladbacher ihre Schlussoffensive mit Marin und Neuville einläuteten, wurde es noch einmal gefährlich. Zwar hatten Pitroipa und Olic nach Zuspielen von Demel bzw. Trochowski das 2:0 und damit die Vorentscheidung auf Fuß und Kopf (74., 77.), hatte aber beim Lattenlupfer von Marin und der Kopfballchance von Friend (71., 89.) auch das nötige Quentchen Glück, um diese Partie knapp, aber verdient mit 1:0 zu gewinnen und die Tabellenführung zurück zu erobern.

HSV - LeverkusenHSV - Leverkusen

 

13.09.2008

3:2-Erfolg - HSV dreht Spiel gegen Bayer

Hamurg - Der Hamburger SV hat am 4. Bundesligaspieltag gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol drehte am Samstag (13.09.08) vor 55.187 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Sieg. Barnetta hatte die Gäste nach einem HSV-Fehler früh in Führung gebracht (3.). Helmes erhöhte in der 25. Minute auf 0:2. Paolo Guerrero leitete mit seinem Kopfballtor in der 37. Minute die Aufholjagd der Rothosen ein. Nach dem Seitenwechsel erzielte Ivica Olic den 2:2-Ausgleich (51.). Der eingewechselte Mladen Petric stellte in der 72. Minute den 3:2-Endstand her.

Martin Jol nahm Neuzugang Alex Silva mit in den Kader. Der Brasilianer kam am Freitagnachmittag (12.09.08) in der Hansestadt an und saß ebenso wie Mladen Petric und Marcell Jansen zunächst auf der Bank. Jonathan Pitroipa und Änis Ben-Hatira wurden aus dem Kader gestrichen. Ebenfalls nicht dabei waren Romeo Castelen und Maxim Choupo-Moting (beide Aufbautraining). Bei den Leverkusenern fehlten Sarpei, Gresko, Sinkiewicz, Schneider und Castro, dennoch ging Trainer Labbadia optimistisch ins Spiel, schließlich stellte sein Team die treffsicherste Offensive der gesamten Bundesliga.

Schockzustand zu Beginn

Der HSV begann stark und setzte die Gäste unter Druck. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Nigel de Jong versuchte den Ball an der Mittellinie per Flugball auf die rechte Seite zu bringen, doch der Pass geriet zu kurz und Kießling schickte per Kopf Sturmkollege Helmes auf die Reise. Über Umwege gelangte der Ball zu Barnetta, der das Leder aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte (3.). Der HSV geschockt - und Bayer mit dem zweiten Treffer. In der 25. Minute eroberten die Gäste den Ball, Vidal bediente den mustergültig in Posotion gelaufenen Helmes und der ließ Torhüter Frank Rost keine Chance. Schon wieder mit 0:2 in Rückstand, das kennt man ja bereits...

Die Jol-Elf brauchte einige Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen. Der HSV war bis zu diesem Zeitpunkt der Partie nicht die schlechtere Mannschaft, lag aber mit 0:2 in Rückstand. In der 32. Minute das erste Lebenszeichen der Rothosen. Ivica Olic versuchte es von der Strafraumkante aus der Drehung, doch Adler im Bayer-Kasten lenkte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten. Fünf Minuten später war aber auch Adler machtlos. Nach einem Trochowski-Freistoß war Paolo Guerrero in der Mitte zur Stelle und erzielte per Kopf den 1:2-Anschlußtreffer. Leverkusen verlor kurz die Ordnung, in der 41. Minute machte sich Joris Mathijsen mit dem Ball am Fuß auf den Weg in Richtig Bayer-Gehäuse. Im Mittelfeld konnte der Niederländer von Manuel Friedrich nur durch ein Foul gebremmst werden. Da er bereits Gelb gesehen hatte, zeigte Dr. Helmut Fleischer zurecht die Ampelkarte. Bis zur Pause konnte die Jol-Elf aus dieser Überzahl aber kein Kapital schlagen und so ging es mit dem 1:2 in die Halbzeit.

Siegtreffer durch Mladen Petric

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Rothosen sofort, in welche Richtung es in den zweiten 45 Minuten gehen sollte. Der HSV stürmte, doch der Ball wollte noch nicht ins Tor, Olic´ Kopfball in der 48. Minute wurde auf der Torlinie geklärt. Doch Olic ließ nicht locker und wurde belohnt. Atouba flankte scharf in die Mitte, der Kroate war zur Stelle und schoss aus zehn Metern mit Hilfe des Innenpfostens zum 2:2-Ausgleich ein (51.). Jetzt tobte die Arena, die 55.000 Zuschauer feierten ihr Team, denn schon wieder hatte der HSV einen Zwei-Tore-Rückstand ausgeglichen. Und das Spiel lief ja noch 39 Minuten, Zeit genug also, um es wie in Bielefeld zu machen.

 

Dort hatten die Hamburger vor zwei Wochen aus einem 0:2 sogar noch drei Punkte gemacht. Und sie ließen nicht locker, der Wille, das Spiel zu drehen, war geradezu greifbar. Und so stürmte der HSV weiter. Und als das dritte Tor nicht fallen wollte, da brachte Martin Jol Mladen Petric ins Spiel. Der Neuzugang ließ sich denn auch nicht lange bitten und sorgte für den erlösenden Treffer. Neves hatte scharf in die Mitte gepasst, wo Petric nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte und so den Siegtreffer markierte (72.). Die Arena glich in den letzten Minuten einem Tollhaus, denn Leverkusen war nicht mehr in der Lage zurückzuschlagen, stattdessen brachten die Rothosen das Ding souverän nach Hause. So wurde im vierten Saisonspiel zum dritten Mal ein 0:2-Rückstand ausgeglichen oder sogar gedreht - und zum ersten Mal seit 1999 die Tabellenspitze erklommen.

 

 

30.08.2008

4:2-Auswärtserfolg in Bielefeld

Bielefeld/Hamburg - Der Hamburger SV hat am 3. Bundesligaspieltag gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol siegte vor 24.500 Zuschauern in der SchücoArena mit 4:2 (1:2) gegen Arminia Bielefeld. Die Rothosen gerieten in der 9. Minute durch Katongo und in der 37. Minute durch Wichniarek mit 0:2 in Rückstand. Bastian Reinhardt brachte seine Mannschaft mit seinen Treffern in der 40. und 50. Minute wieder ins Spiel. Ivica Olic erzielte in der 64. Minute die 3:2-Führung für den HSV. Kapitän David Jarolim stellte mit seinem Tor in der 77. Minute den 4:2-Endstand her.

HSV-Trainer Martin Jol reiste ohne Tim Atouba nach Bielefeld, dafür war Neuzugang Marcell Jansen mit dabei. Der zweite Neue, Alex Silva, war hingegen noch nicht an Bord, er weilt noch in Brasilien. Zudem standen Jerome Boateng, Romeo Castelen sowie Maxim Choupo-Moting (alle Aufbautraining) nicht im Kader. Dennoch gingen die Hamburger nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen guten Mutes in die Partie gegen die Arminia, die ebenfalls nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Fernandez (Reha nach Innenbanddehnung), Mijatovic (Meniskusoperation) und Kampantais (Sprunggelenkprobleme) standen Trainer Frontzeck nicht zur Verfügung.

Das Spiel begann sehr schwungvoll - und zwar in Richtung des Hamburger Tores. Das drückte sich ziemlich schnell auch in Torchancen aus. Bereits in der 5. Minute wurde es brandgefährlich, als Arminias neuer Angreifer Katongo mit seinem Schuss den Innenpfosten traf. Er war es auch, der nur vier Minuten später zur Stelle war und nach einem Missverständnis zwischen Frank Rost und Guy Demel einen Wichniarek-Kopfball zur 1:0-Führung einschob (9.). Und es wurde vorerst nicht viel besser. Zwar konnte der HSV mehr und mehr das Heft in die Hand nehmen und sich ein optisches Übergewicht erarbeiten, doch die richtig klaren Torchancen sprangen dabei nicht heraus.

Im Gegenteil, nach einem Konter mussten die Rothosen gar das 0:2 durch Wichniarek hinnehmen. Der Pole nahm kurz hinter der Mittellinie Fahrt auf, überlief die HSV-Deckung und schob den Ball eiskalt aus halbrechter Position ins lange Eck (37.). Doch die Mannschaft von Martin Jol ließ nicht nach, sondern schlug postwendend zurück. Joris Mathijsen schlug einen langen Pass in den Lauf von Demel, der scharf in die Mitte passte, wo Bastian Reinhardt goldrichtig stand und auf 1:2 verkürzte (40.). Mit diesem knappen Rückstand ging es auch in die Pause, da die Arminia in den letzten Sekunden des ersten Durchgangs zwei weitere gute Gelegenheiten durch Halfar und Schuler nicht nutzen konnte.

Reinhardt zum Zweiten

Der HSV kam mit Schwung aus der Kabine. Bei Guerreros Schuss (47.) aus elf Metern fehlte nur ein Meter und es hätte bereits in den Maschen gezappelt. Das besorgte wiederum Bastian Reinhardt nur drei Minuten später. Eine Flanke von Trochowski verwertete der Abwehrmann gefühlvoll mit dem Kopf zum 2:2-Ausgleich (50.). Aber auch Bielefeld blieb stets gefährlich. Der agile Halfar probierte es mit einem Distanzschuss von der Strafraumlinie, der allerdings knapp vorbei ging (55.). Besser machte es erneut die HSV. Guerrero setzte sich ernergisch gegen Kauf durch, passte von der Grundlinie zurück, Olic hielt sein Schienbein hin: 3:2 in der 64. Minute.

Damit drehten die Rothosen das Spiel innerhalb von nur 24 Minuten. In der 70 Minute stockte allen HSV-Anhängern erneut der Atem. Der gerade eingewechselte Kamper hämmerte leicht abgefälscht aus 22 Metern an die Latte, den Nachschuss von Katongo parierte Rost im letzten Moment mit den Beinen zur Ecke. Für den 2-Tore-Vorsprung und damit für Erleichterung auf Hamburger Seite sorgte Kapitän David Jarolim. Der Tscheche schoss von der Strafraumlinie und Bollmann fälschte unhaltbar für seinen Keeper ins eigene Netz zum 4:2 ab (77.). Dabei blieb es bis zum Schluss. Der HSV kann auf seine tolle Moral vertrauen und drehte einen 0:2-Rückstand verdienter Maßen in einen 4:2-Erfolg.

 

 

Unser erstes Heimspiel am 23.8.98 um 15.30 Uhr im Volkspark.

Da werden Erinnerungen wach .

Last-Minute-Sieg zum Heimdebüt - 2:1 gegen KSC

Hamburg - Der Hamburger SV hat zur Bundesliga-Heimpremiere von Trainer Martin Jol einen Sieg eingefahren. Vor 50.637 Zuschauern in der HSH Nordbank Arena gewannen die Rothosen gegen den Karlsruher SC mit 2:1 (1:0). In der ersten Halbzeit gingen die Hamburger durch ein Eigentor von Tim Sebastian, der eine Flanke von Tim Atouba unglücklich abfälschte, zunächst mit 1:0 (33.) in Führung. Sebastian Freis schoss im zweiten Durchgang zunächst den 1:1-Ausgleichstreffer (67.), ehe Joris Mathijsen in der letzten Spielminute den 2:1 für die Hamburger markierte, die ihrem Trainer damit doch noch einen geglückten Einstand bescherten.

Der Hamburger SV begann sein erstes Heimspiel der neuen Saison ohne Neuzugang Mladen Petric. Der Kroate saß nach nur einer Trainingseinheit am Freitag (22.08.08) mit der Mannschaft zunächst auf der Bank. Martin Jol musste sein Team nach dem 2:2-Unentschieden bei Bayern München auf zwei Positionen umbauen. Bastian Reinhardt und Jerome Boateng zogen sich im Spiel gegen den Rekordmeister Muskelfaserrisse zu. Dafür rückten Guy Demel und Tim Atouba in die Startformation. Atouba spielte links in der Viererkette und Benjamin ersetzte Reinhardt in der Innenverteidigung.

 

Mit Karlsruher Hilfe zur Führung  

Martin Jol hatte seine Truppe nach dem 7:0-Kantersieg im Mai vor zu viel Euphorie gewarnt. Dementsprechend konzentriert begannen die Rothosen in der HSH Nordbank Arena und setzten die Gäste von Beginn an unter Druck. Die erste Chance des Spiels hatte aber die Elf von Edmund Becker. In der 8. Minute spielte Joshua Kennedy den Ball in die Spitze, doch der Schuss von Sebastian Freis ging knapp am Tor vorbei. Freis war es auch, der in der 19. Minute frei vor Frank Rost auftauchte, doch Collin Benjamin klärte die Situation. Der KSC hatte sich also gut vom Druck des HSV befreit und gestaltete die Partie sehr offen.

In der 24. Minute hätte der HSV in Führung gehen müssen. Piotr Trochowski hatte das Leder vor das Tor gebracht, hier stand Ivica Olic völlig frei, konnte den Ball jedoch aus fünf Metern per Kopf nicht im Kasten unterbringen. Großer Jubel dann in der 33. Minute. Tim Atouba brachte den Ball aus halblinker Position vor das KSC-Gehäuse - eigentlich nicht sonderlich gefährlich, doch Tim Sebastian fälschte den Ball so ab, dass er sich ohne Chance für Keeper Markus Miller ins lange Toreck senkte. Bis zur Pause passierte dann nicht mehr viel, der HSV kontrollierte die Partie, ohne sich jedoch weitere Möglichkeiten herauszuspielen, so dass es mit der knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeitpause ging.  

Mathijsen mit dem späten Siegtreffer

Nach dem Seitenwechsel benötigten beide Mannschaften einige Minuten, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen, doch dann ging es rund. Der KSC versteckte sich keineswegs und wollte den Ausgleich, der HSV das zweite Tor. Und das lag in der Luft, doch nach Jonathan Pitroipas wunderbarem Solo durch drei Karlsruher scheiterte Ivica Olic mit seinem Schuss am auf der Linie postierten Sebastian (57.). Die Gäste präsentierten sich da etwas treffsicherer und kamen durch Freis´ Tunnel gegen Rost zum zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Ausgleich (67.).

Jetzt war richtig Musik drin, beide Teams wollten das entscheidende Tor. Auf Seiten des KSC scheiterte Kennedy an Rost (74.), bei den Hamburgern verpasste Neuzugang Petric mit seinem Freistoß um wenige Zentimeter das 2:1 (81.). Und als sich alle bereits mit dem Remis anfreundeten, schlug die Stunde von Joris Mathijsen. Der Verteidiger schummelte sich in der 89. Minute bei einem Eckball mit nach vorn -  und vollendete die kollektive Vorarbeit aller eingewechselten Spieler. Eckball Ben-Hatira, Kopfballverlängerung Tunay Torun, Ablage Mladen Petric, und dann stand Mathijsen goldrichtig und sorgte aus drei Metern für den späten Siegtreffer. Der Rest war großer Jubel.

 

Das Spiel im Stenogramm:

 

Hamburger SV: Rost - Benjamin, Demel, Mathijsen, Atouba - de Jong, Jarolim - Trochowski (88.Torun), Pitroipa (72.Petric), Guerrero - Olic (83.Ben-Hatira)

 

Karlsruher SC: Miller - Celozzi, Sebastian, Franz, Eichner - Aduobe - Staffeldt, Carnell - da Silva (88.Stoll) - Freis (75.Timm), Kennedy

 

Tore: 1:0 Sebastian (33./ET), 1:1 Freis (67.), 2:1 Mathijsen (89.)

Zuschauer: 50.637

Schiedsrichter: Babak Rafati (Hannover)

Gelbe Karten: Olic / Eichner, Miller

 

Bayern - HSVBayern - HSV

Punkteteilung im Eröffnungsspiel

 

München/Hamburg - Der Hambuger SV hat sich am Freitagabend (15.08.08) im Bundesliga-Auftaktspiel der Saison 2008/09 mit einem Unetschieden von Bayern München getrennt. Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena brachte Bastian Schweinsteiger die Gastgeber in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Vier Minuten später erhöhte Lukas Podolski per Strafstoß auf 2:0. Paolo Guerrero erzielte für den HSV in der 25. Minute per Kopf den 1:2-Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel glich Piotr Trochowski vom Elfmeterpunkt zum 2:2-Endstand aus. Bundesliga-Auftakt in der ausverkauften Allianz Arena. Nach Ehrungen für Franck Ribery (Spieler der letzten Saison), Ottmar Hitzfeld (Trainer der letzten Saison) und einem Auftritt von Opernsänger Paul Potts, eröffneten Dr. Reinhard Rauball und Karl-Heinz Rummenigge die Saison 2008/09. Der HSV kam aus der Kabine, als ob die Schützlinge den Anpfiff kaum erwarten konnten.

Es spielte nur die Elf von Trainer Martin Jol. Ivica Olic (3.) machte jedoch einen Haken zu viel und Michael Rensing fischte einen Schuss von Paolo Guerrero aus dem Eck (5.). In der 11. Minute dann richtiges Glück für die Bayern. Piotr Trochowski knallte die Kugel mit links gegen den Pfosten. Die HSV-Führung wäre hoch verdient gewesen. Doch der Treffer fiel auf der anderen Seite. Nach einem Einwurf ließen sich die Rothosen auskontern. Ze Roberto passte über links auf Bastian Schweinsteiger, der Frank Rost keine Chance ließ (12.). Als die Hamburger noch nach Luft schnappten und sich neu sortieren wollten, stand es bereits 0:2. Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer pfiff nach einem Freistoß und einem in der Bundesliga völlig normalen Zweikampf zwischen Joris Mathijsen und Schweinsteiger Foul und entschied auf Elfmeter, den Nationalspieler Lukas Podolski sicher verwandelte (17.). Eine mehr als fragwürdige Entscheidung.

Nun brauchte der HSV in der Tat ein paar Minuten, um den Doppelschlag zu verdauen. Doch es wurde sich zurück ins Spiel gekämpft. Der Kopfballtreffer von Guerrero war die Belohnung (25.). Zwar musste Rost noch ein Mal in höchster Not gegen Miroslav Klose retten (33.), die Gäste blieben jedoch stets präsent und spielten bis zur Pause sehr gut. Ein komplett anderes Bild dann unmittelbar nach dem Wechsel. Podolski hätte das 3:1 machen können (49.), auf der anderen Seite fiel der Treffer! Dieses Mal pfiff Kinhöfer einen Strafstoß für den HSV. Christian Lell soll Olic gehalten haben, eine ebenso fragwürdige Entscheidung. Trochowski schob souverän zum Ausgleich ein (56.).

 

Ein verdienter Ausgleich war es jedoch allemal. Denn vorher knallte der Ball erneut gegen den Bayern-Pfosten. Olic zielte nach einer Ecke zu ungenau (51.). Mit den großen Tormöglichkeiten war es nach dem vierten Tor vorbei. Bis zum Schlusspfiff versuchten beide Mannschaften zwar viel, doch der letzte entscheidende Pass und die Entschlossenheit fehlte auf beiden Seiten. So hatte das Remis bis zum Schlusspfiff Bestand und der HSV startete gut in der Spielzeit. Einziger Wehrmutstropfen: Die Verletzungen von Bastian Reinhardt und Jerome Boateng. Beide mussten vorzeitig raus. Eine Untersuchung folgt am Montag.